Tausende von erfahrenen Technologie-Fachkräften sind bereits auf whybrilliant.com in ganz Deutschland vertreten. Heute startet WhyBrilliant die öffentliche Beta-Phase für deutsche Technologieunternehmen und gibt eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 1 Million Euro durch Merantix Capital bekannt.
Berlin, 3. Juni 2026 — Jobsuchende verschicken im Durchschnitt 20 Bewerbungen, erhalten nur 3 Vorstellungsgespräche und hören bei mehr als der Hälfte aller Bewerbungen nie wieder etwas zurück. Gleichzeitig haben 44 % der Bewerberinnen und Bewerber Recruiting-Prozesse abgebrochen, weil sie mit der Erfahrung unzufrieden waren — viele werden durch KI-Tools gefiltert, denen keine der beiden Seiten wirklich vertraut.[1] Jobsuche im Jahr 2026 ist zu einem Wettlauf geworden, bei dem beide Seiten verlieren.
Die Anreize, die gegeben werden, erklären, warum. Recruiter werden dafür bezahlt, Positionen zu besetzen, Jobbörsen verdienen an Klicks, und Karriere-Coaches werden nach Stunden bezahlt. Niemand in der Kette wird für das bezahlt, worauf es eigentlich ankommt: Stellen zu finden, die wirklich zur Person passen. Genau deshalb gelingt das vielen Kandidatinnen und Kandidaten nicht.
Patrick Böert, CEO von WhyBrilliant, hat diese Frustration selbst erlebt. Nach einer Auszeit bewarb er sich auf Stellen und sah zu, wie er in den Warteschlangen der Bewerbermanagementsysteme (ATS) verschwand – reduziert auf eine Prozessnummer, ohne jemals vermitteln zu können, was wirklich zählte. Das motivierte ihn, sich diesem Problem zu widmen, zunächst mit seinem früheren Unternehmen Klareda und nun gemeinsam mit Mitbegründer Aleksander Heimrath. Ihre gemeinsame Überzeugung: Sprach-KI hat die Schwelle überschritten, an der ein echtes Gespräch mit einem Bewerber endlich in großem Maßstab möglich ist – und das verändert die Art und Weise, wie Personalbeschaffung gestaltet werden kann.
Das Berliner Unternehmen WhyBrilliant, das heute mit einer Pre-Seed-Finanzierung über 1 Million Euro von Merantix öffentlich startet, hat eine neue These zur Jobsuche: Die passende Rolle sollte zu den Suchenden kommen — nicht umgekehrt. Zwei agentische Begleiter übernehmen die Arbeit: Ein KI-Agent hört dem Talent zu, der andere dem Unternehmen. Erst wenn der Match wirklich passt, wird eine Kandidatin oder ein Kandidat einem Hiring Team vorgestellt.
1.500+ KANDIDATEN SIND BEREITS IM GESPRÄCH
WhyBrilliant hat in den vergangenen Monaten zunächst die Talent-Seite aufgebaut. Mehr als tausend Mid-Career-Technologie-Fachkräfte aus Berlin und ganz Deutschland sind über ein erstes Gespräch zur Plattform gekommen — darunter seniore Führungskräfte aber auch First-Time Manager.
“Jede Jobplattform der letzten zwanzig Jahre hat Kandidatinnen und Kandidaten aufgefordert, mehr zu tun — mehr Bewerbungen, mehr Keywords, mehr Anpassung, mehr Warten. Wir glauben, genau das ist der Fehler, nicht das Feature. Auf WhyBrilliant bewerben sich Talente nicht. Jobs werden ihnen vorgeschlagen, und Unternehmen können ein Gespräch anfragen. Diese Umkehrung verändert alles, was danach passiert — wer Verhandlungsmacht hat, wer die Arbeit macht und was ein ‚Match‘ eigentlich bedeutet. ”
— Patrick Böert, Co-Founder & CEO of WhyBrilliant
“Voice AI hat nun eine Schwelle überschritten und klingt inzwischen wie jemand, der wirklich aufmerksam zuhört. Wir nutzen diesen Moment, um Recruiting so zu bauen, wie es von Anfang an hätte funktionieren sollen: zwei Gespräche, die zueinanderfinden — statt eines Lebenslaufs, der in einem System verschwindet. ”
— Aleksander Heimrath, Co-Founder & CTO of WhyBrilliant
“Sprach KI ist inzwischen an dem Punkt, an dem sie wirklich zuhören kann — nicht nur transkribieren. Recruiting ist eine der wertvollsten Anwendungen dieser Fähigkeit. Der Service-as-Software-Ansatz von WhyBrilliant kann den globalen HR-Services-Markt mit einem Volumen von 380 Milliarden Euro auf grundlegend neue Weise adressieren: als Plattform, die die Arbeit übernimmt, die ein Recruiter macht, statt Software zu verkaufen, die Recruiter bedienen müssen. Patrick und Aleksander haben zuerst die Talent-Seite von WhyBrilliant aufgebaut — über Monate hinweg in Gesprächen mit echten Kandidatinnen und Kandidaten, lange vor jeder Ankündigung. Diese Reihenfolge sagt viel darüber aus, wie sie denken. Wir freuen uns, die Pre-Seed-Runde anzuführen und sie beim Aufbau vom Merantix AI Campus aus zu unterstützen.”
— Dr. Rasmus Rothe, Co-Founder & GP of Merantix Capital
Über WhyBrilliant
WhyBrilliant (whybrilliant.com) ist die Berliner KI-Recruiting-Plattform, die das Prinzip der Personalsuche umkehrt: Talente bewerben sich nicht — Unternehmen bitten um das Gespräch. Der erste KI-Agent Nova vertritt Fachkräfte: Er behält Millionen offener Stellen im Blick und meldet sich nur, wenn eine wirklich passt. Der zweite KI-Agent Atlas vertritt Unternehmen und macht aus einer offenen Stelle eine vorausgewählte Shortlist. WhyBrilliant entstand aus der Überzeugung, dass jede Fachkraft jemanden verdient, der allein in ihrem Interesse handelt. Das Unternehmen ist in Deutschland entwickelt, wird von Merantix Capital unterstützt und erst bei einer erfolgreichen Einstellung bezahlt.
Funding
Pre-seed: €1 million, ausschließlich von Merantix. Die Mittel werden für die Skalierung der Plattform, den Ausbau des Teams und die Erweiterung der Unternehmensseite in Europa eingesetzt.
Press Contact
Chelsea B. Olsen
Press kit whybrilliant.com/press
Email
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Phone: +49 1522 6912532
[1] Stepstone "Hiring Efficiency" (Oktober 2025)